
Anton Tschechows Tragikomödie entfaltet eine lyrische Atmosphäre, in der Melancholie und Begehren, Trauer und Sehnsucht mit feinem Witz in ihrer Mehrdeutigkeit aufeinandertreffen. Geschrieben an der Schwelle zur frühen Moderne, stehen Tschechows Schwestern an einer Zeitenwende. Die Inszenierung von Francis Hüsers nimmt diese Spannungen zum Ausgangspunkt für eine sinnlich-geistreiche Reflexion heutiger Themen.





